Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.
benutzer_schreiben_ueber [2011/03/22 22:16] kellerleiche [Einführung PCLinuxOS 2010] |
benutzer_schreiben_ueber [2014/03/05 22:24] (aktuell) |
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Das Installationsprogramm beginnt damit den Benutzer aufzufordern seine Festplatte zu partitionieren. Der Partitions-Editor hat eine interessante Vorgehensweise um seine Arbeit zu verrichten, wo fast alle Steuerelemente aus Schaltflächen oder Schiebereglern bestehen. Während einige Momente vergingen um mich daran zu gewöhnen, wird das Layout wahrscheinlich weniger erfahrenen Benutzer ansprechen. Nachdem die Festplatte aufgeteilt wurde, formatiert das Installationsprogramm das Laufwerk und kopiert die benötigten Dateien von der CD. Dies geschah ohne irgendeine Bestätigung, was mich ein wenig überraschte, da im Allgemeinen ein Installationsprogramm den Benutzer vor dem Löschen einer Partition warnt. Nachdem der Kopiervorgang abgeschlossen ist, fragt das Installationsprogramm den Benutzer nach den Einstellungen für den Bootloader. Nach dem Konfigurieren des Bootloaders, war das Installationsprogramm für eine Minute gesperrt und schließlich zeigte es einen Bildschirm um mir mitzuteilen, den "Computer auszuschalten". | Das Installationsprogramm beginnt damit den Benutzer aufzufordern seine Festplatte zu partitionieren. Der Partitions-Editor hat eine interessante Vorgehensweise um seine Arbeit zu verrichten, wo fast alle Steuerelemente aus Schaltflächen oder Schiebereglern bestehen. Während einige Momente vergingen um mich daran zu gewöhnen, wird das Layout wahrscheinlich weniger erfahrenen Benutzer ansprechen. Nachdem die Festplatte aufgeteilt wurde, formatiert das Installationsprogramm das Laufwerk und kopiert die benötigten Dateien von der CD. Dies geschah ohne irgendeine Bestätigung, was mich ein wenig überraschte, da im Allgemeinen ein Installationsprogramm den Benutzer vor dem Löschen einer Partition warnt. Nachdem der Kopiervorgang abgeschlossen ist, fragt das Installationsprogramm den Benutzer nach den Einstellungen für den Bootloader. Nach dem Konfigurieren des Bootloaders, war das Installationsprogramm für eine Minute gesperrt und schließlich zeigte es einen Bildschirm um mir mitzuteilen, den "Computer auszuschalten". | ||
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Wenn der Computer zum ersten Mal das neue Betriebssystem bootet, fordert PCLinuxOS den Benutzer auf ein Kennwort für das root-Konto festzulegen und einen Benutzer ohne root-Rechte zu erstellen. Das System wechselt nun zu einen schönen gestalteten Anmeldebildschirm. | Wenn der Computer zum ersten Mal das neue Betriebssystem bootet, fordert PCLinuxOS den Benutzer auf ein Kennwort für das root-Konto festzulegen und einen Benutzer ohne root-Rechte zu erstellen. Das System wechselt nun zu einen schönen gestalteten Anmeldebildschirm. | ||
Die Distribution besitzt ein Menü, voll von Anwendungenm diese umfassen eine Archivierung, Text-Editor, CD/DVD-Brennprogramm und eine vollständige Palette von KDE-Spielen. Die Benutzer werden ebenfalls an GIMP herangebracht, einem Dokumentenbetrachter, Firefox, Kmail, Sofortnachrichtendienste, einem Torrent Client, ImageMagick, einem persönlichem Organisator, einem Musik-Player und Video-Player. OpenOffice ist nicht installiert, aber es ist ein Werkzeug enthalten um die Office-Suite anzufordern und zu Installieren. Es ist dabei interessant festzustellen, dass PCLinuxOS nicht den Ansatz eine Anwendung pro Aufgabe verfolgt. Zum Beispiel gibt es drei Bildbearbeitungsprogramme, drei Datei-Browser (falls Sie Konqueror mit einschließen) und mehrere IM-Clients. Während alle diese Anwendungen funktionieren, haben einige von ihnen, wie der Datei-Manager von emelFM kein modernes, integriertes Erscheinungsbild. PCLinuxOS ist in der Lage die meisten Audio- und Videocodecs sowie Flash wiederzugeben, dies bietet dem Benutzern eine vollständige Palette von Multimedia-Software ohne dass etwas zusätzlich herunter geladen werden müsste. | Die Distribution besitzt ein Menü, voll von Anwendungenm diese umfassen eine Archivierung, Text-Editor, CD/DVD-Brennprogramm und eine vollständige Palette von KDE-Spielen. Die Benutzer werden ebenfalls an GIMP herangebracht, einem Dokumentenbetrachter, Firefox, Kmail, Sofortnachrichtendienste, einem Torrent Client, ImageMagick, einem persönlichem Organisator, einem Musik-Player und Video-Player. OpenOffice ist nicht installiert, aber es ist ein Werkzeug enthalten um die Office-Suite anzufordern und zu Installieren. Es ist dabei interessant festzustellen, dass PCLinuxOS nicht den Ansatz eine Anwendung pro Aufgabe verfolgt. Zum Beispiel gibt es drei Bildbearbeitungsprogramme, drei Datei-Browser (falls Sie Konqueror mit einschließen) und mehrere IM-Clients. Während alle diese Anwendungen funktionieren, haben einige von ihnen, wie der Datei-Manager von emelFM kein modernes, integriertes Erscheinungsbild. PCLinuxOS ist in der Lage die meisten Audio- und Videocodecs sowie Flash wiederzugeben, dies bietet dem Benutzern eine vollständige Palette von Multimedia-Software ohne dass etwas zusätzlich herunter geladen werden müsste. | ||
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Mit all der Software, die PCLinuxOS enthält, daneben noch KDE, könnte man vermuten, dass die Distribution eine große Menge der Computer-Ressourcen in Anspruch nehmen würde. Jedoch ist dies nicht der Fall. Die Distribution läuft sehr gut mit 512 MB Arbeitsspeicher und funktioniert weiterhin reibungslos mit weniger als 256 MB RAM. Darüber hinaus braucht PCLinuxOS weniger als 3 GB an Festplattenplatz, es eignet sich damit für eine Vielzahl von Computern. Während meines Experiments mit PCLinuxOS hatte ich einen typischen Desktop-Rechner mit einem 2,5 GHz Prozessor, 2 GB RAM und einer nVidia Grafikkarte. Ich verwendete ebenfalls mein HP Laptop, mit einem Dual-Core 2 GHz Prozessor, 3 GB RAM und einer Intel-Grafikkarte. Um zu testen, wie die Distribution mit weniger Ressourcen laufen würde, installierte ich es in einer virtuellen Umgebung VirtualBox. Die Verteilung bewältigte meine Hardware gut. Alles funktioniert wie erwartet auf meinem Desktop-Rechner. Die Hardware-Erkennung funktionierte auch sehr gut auf meinem Laptop. Die Intel-wireless-Karte wurde aufgenommen, das Touchpad war richtig konfiguriert und Video und Sound beides funktionierte gut. Die einzige Problemchen trat bei meinem mobilen Novatel Modem auf – der Netzwerkmanager war zwar in der Lage es zu erkennen, benötigte aber einige Optimierungen um das Gerät zum laufen zu bringen. | Mit all der Software, die PCLinuxOS enthält, daneben noch KDE, könnte man vermuten, dass die Distribution eine große Menge der Computer-Ressourcen in Anspruch nehmen würde. Jedoch ist dies nicht der Fall. Die Distribution läuft sehr gut mit 512 MB Arbeitsspeicher und funktioniert weiterhin reibungslos mit weniger als 256 MB RAM. Darüber hinaus braucht PCLinuxOS weniger als 3 GB an Festplattenplatz, es eignet sich damit für eine Vielzahl von Computern. Während meines Experiments mit PCLinuxOS hatte ich einen typischen Desktop-Rechner mit einem 2,5 GHz Prozessor, 2 GB RAM und einer nVidia Grafikkarte. Ich verwendete ebenfalls mein HP Laptop, mit einem Dual-Core 2 GHz Prozessor, 3 GB RAM und einer Intel-Grafikkarte. Um zu testen, wie die Distribution mit weniger Ressourcen laufen würde, installierte ich es in einer virtuellen Umgebung VirtualBox. Die Verteilung bewältigte meine Hardware gut. Alles funktioniert wie erwartet auf meinem Desktop-Rechner. Die Hardware-Erkennung funktionierte auch sehr gut auf meinem Laptop. Die Intel-wireless-Karte wurde aufgenommen, das Touchpad war richtig konfiguriert und Video und Sound beides funktionierte gut. Die einzige Problemchen trat bei meinem mobilen Novatel Modem auf – der Netzwerkmanager war zwar in der Lage es zu erkennen, benötigte aber einige Optimierungen um das Gerät zum laufen zu bringen. | ||
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Das andere Werkzeug mit der Bezeichnung den Computer konfigurieren, ist eine Verbindung zum neu erstellten Mandriva Control Center. Der Benutzer kann aus dem Kontrollzentrum fast jeden Aspekt des Systems konfigurieren, von der Verwaltung der Benutzerkonten, über das Installieren von Paketen, der Feinabstimmung der Firewall, der Freigabe von Ordnern, der Verwaltung von Datenträgerpartitionen bis hin zum einrichten des Druckers. Wie Sie wahrscheinlich sagen werden, gibt es eine Menge an Überschneidungen zwischen den beiden Konfigurationswerkzeugen und einige der Module von den Systemeinstellungen schließen direkt an die Komponenten aus dem Kontrollzentrum. Beide dieser Werkzeuge sind sehr benutzerfreundlich und verrichten gute Arbeit um den Benutzer durch die Kategorien zu führen, um die Einstellung zu finden welche er ändern möchte. | Das andere Werkzeug mit der Bezeichnung den Computer konfigurieren, ist eine Verbindung zum neu erstellten Mandriva Control Center. Der Benutzer kann aus dem Kontrollzentrum fast jeden Aspekt des Systems konfigurieren, von der Verwaltung der Benutzerkonten, über das Installieren von Paketen, der Feinabstimmung der Firewall, der Freigabe von Ordnern, der Verwaltung von Datenträgerpartitionen bis hin zum einrichten des Druckers. Wie Sie wahrscheinlich sagen werden, gibt es eine Menge an Überschneidungen zwischen den beiden Konfigurationswerkzeugen und einige der Module von den Systemeinstellungen schließen direkt an die Komponenten aus dem Kontrollzentrum. Beide dieser Werkzeuge sind sehr benutzerfreundlich und verrichten gute Arbeit um den Benutzer durch die Kategorien zu führen, um die Einstellung zu finden welche er ändern möchte. | ||
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PCLinuxOS verwendet die Paketverwaltung Synaptic um die RPM-Dateien des Projektes zu verwalten. Während dies als eine ungewöhnliche Kombination erscheinen mag, funktioniert sie in der Regel gut. Die Distribution ist mit weniger als 12.000 Paketen in Ihren Repositorys ausgerüstet, und sichert so eine Vielzahl an populärer Software für Ihre Endbenutzer. | PCLinuxOS verwendet die Paketverwaltung Synaptic um die RPM-Dateien des Projektes zu verwalten. Während dies als eine ungewöhnliche Kombination erscheinen mag, funktioniert sie in der Regel gut. Die Distribution ist mit weniger als 12.000 Paketen in Ihren Repositorys ausgerüstet, und sichert so eine Vielzahl an populärer Software für Ihre Endbenutzer. |